GHK-Cu
Hautalterung und Kollagenbildung, Wundheilung, antioxidative Genexpression — überwiegend topische Anwendung.
Zuletzt aktualisiert: 19. August 2026 · Version 1.0
Evidenzlage
unzureichendHumandaten vorhandenDatenlage lässt keine Aussage zur Wirkung beim Menschen zu.
Die belastbaren Wirkungsbelege liegen im Bereich der kosmetischen topischen Anwendung; auch dort fehlen große unabhängige RCTs. Die entscheidende Zulassungsstudie zu topischem GHK-Cu bei diabetischen Fußulzera (Iamin, 511 Patienten, 1994) war negativ. Für die systemische Injektion — Anti-Aging, Haarwachstum, Wundheilung — existieren keine kontrollierten Humandaten.
Verwendete Quellen nach Studientyp
- Randomisierte Humanstudien2
- Sonstige Humandaten0
- Tierstudien3
- In-vitro-Daten5
- Mechanistische Evidenz1
Wissenschaftlich geprüft am
Anbieter und Qualitätsnachweise ansehen— unsere Auswahlkriterien und die geprüften Labornachweise.
GHK-Cu ist ein Komplex aus dem Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin und einem Kupfer(II)-Ion. Loren Pickart isolierte das Tripeptid 1973 im menschlichen Plasma an der University of California, San Francisco (Pickart & Thaler, 1973); die spezifische Kupferbindung wurde in den Folgejahren nachgewiesen. Der Wirkstoff hat zwei sehr unterschiedliche Existenzformen: als kosmetischer Inhaltsstoff ist er unter dem INCI-Namen Copper Tripeptide-1 im EU-Markt uneingeschränkt zulässig; als Arzneimittel ist er weltweit nicht zugelassen. Für die systemische Injektion existiert keine peer-review-publizierte kontrollierte Humanstudie.
Was GHK-Cu biologisch macht
Der Großteil der mechanistischen Aussagen zu GHK-Cu stammt aus In-vitro-Zellkultur- und Tierexperimenten. Diese lassen sich nicht ungefiltert auf systemische Anwendung am Menschen übertragen.
- Kupfer-Transport: GHK bildet mit Cu(II) einen stabilen 1:1-Komplex hoher Affinität; die Redoxaktivität wird im Komplex gepuffert, was den nichttoxischen Kupfertransport erlaubt.
- Kollagen und Elastin: In humanen dermalen Fibroblastenkulturen stimuliert GHK-Cu die Synthese von Kollagen Typ I, Elastin, Decorin und Glykosaminoglykanen (Maquart et al., 1988).
- Matrix-Umbau: In vitro erhöht GHK-Cu die Sekretion von MMP-2 sowie der zugehörigen TIMP-Regulatoren — konsistent mit einem Umbau statt reiner Degradation der extrazellulären Matrix.
- Antioxidativ und anti-inflammatorisch: In humanen Keratinozyten und Fibroblasten hemmt GHK-Cu die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies und suppremiert TNF-α-induziertes IL-6 sowie NF-κB-Signale (Zellkultur).
- Wundheilung: In Ratten-, Mäuse- und Kaninchenmodellen zeigen topische GHK-Cu-Formulierungen beschleunigte Reepithelisierung, verbesserte Kollagenreorganisation und gesteigerte Angiogenese.
Die häufig zitierte Aussage, GHK-Cu “reguliere über 4.000 Gene”, stammt aus einer Broad-Institute-Connectivity-Map-Analyse an kultivierten Tumorzelllinien: 31,2 Prozent von rund 12.000 untersuchten Genen zeigten Expressionsänderungen — das sind etwa 3.750 Gene, in der Werbung meist auf “über 4.000” aufgerundet (Pickart & Margolina, 2018) — nicht aus Humandaten in situ. Für die Werbeaussage wird der Kontext üblicherweise weggelassen.
Humandaten
Topisch (Kosmetik/Dermatologie)
Vier kontrollierte Studien werden häufig zitiert:
- Leyden 2002 (Gesichtscreme, n=71) und Leyden 2002 (Augencreme, n=41): AAD-Konferenzabstracts der Hersteller-nahen Autoren, keine PubMed-indexierte Volltextpublikation.
- Abdulghani 1998 (Punch-Biopsie am Oberschenkel, elektronenmikroskopisch): kleine offene Vergleichsstudie in einem nicht PubMed-indexierten Journal.
- Miller 2006 (Arch Facial Plast Surg, n=15, split-face nach CO2-Laser-Erneuerung, doppelblind): einzige PubMed-indexierte kontrollierte Studie im dermatologischen Kontext. Ergebnis: kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Seiten in objektiven Messungen (Kolorimetrie, Blinded Rater); subjektiver Patientenreport allerdings besser auf der GHK-Cu-Seite.
Eine große unabhängige randomisierte Multicenterstudie zu topischem GHK-Cu mit dermatologisch validen Endpunkten im Umfang typischer Retinoid-Zulassungsstudien existiert nicht.
Wundheilung — die Iamin-Geschichte
Der entscheidende klinische Abschnitt für GHK-Cu ist das Iamin-Programm der ProCyte Corporation in den 1990er Jahren. Iamin Gel enthielt GHK-Cu als Wirkstoff.
Mulder et al. 1994 (Wound Repair Regen, multizentrisch, randomisiert, evaluator-blind, diabetische neuropathische Fußulzera): höhere Wundverschlussraten unter Iamin-Gel (median 98,5 %) als unter Vehikel (60,8 %; p<0,05).
Die Pivotal-Studie mit 511 Patienten (1994) war jedoch negativ — kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen Iamin Gel und Kontrolle. Sicherheit unauffällig, aber ohne Wirksamkeitsnachweis. ProCyte beendete daraufhin den NDA-Weg (Arzneimittelzulassung) und stellte auf einen 510(k)-Antrag für ein Medizinprodukt um. Die 510(k)-Freigabe K953853 im Februar 1996 gilt als Feuchthaltegel für die Pflege chronischer und akuter Wunden — ohne Heilungs-Claim. Die Umwandlung in ein Medizinprodukt ist regulatorisch keine Wirksamkeitszulassung.
Eine neuere große randomisierte kontrollierte Humanstudie zu topischem GHK-Cu für Wundheilung an Zulassungsstandard-Niveau existiert nicht.
Systemisch / injiziert
Es existiert keine peer-review-publizierte kontrollierte klinische Studie mit injiziertem GHK-Cu am Menschen — weder zu Wirksamkeit noch zu Langzeitsicherheit. Weder für Anti-Aging noch für Wundheilung noch für Haarwachstum noch für eine andere Indikation. Die in der Grey-Market-Community verbreitete “Standarddosis” (typisch 1 bis 3 mg subkutan täglich) hat keine peer-review-Validierung als sichere oder wirksame Dosierung.
Grey-Market-Aussagen zu injiziertem GHK-Cu:
- Haarwachstum bei androgener Alopezie: In-vitro-Studien (u. a. Pyo 2007 an humanen Haarwurzelscheiden) und Tierstudien vorhanden; keine kontrollierten Humanstudien zur Injektion.
- Anti-Aging systemisch: keine Humandaten. Die Behauptung stützt sich auf Extrapolation aus dem Broad-Institute-Genexpressionsprofil.
- Beschleunigte Wundheilung nach OP/Trauma: topische Datenlage siehe Iamin-Geschichte; für Injektionen gibt es keine klinischen Wundheilungsdaten.
- Neuroprotektion, Anti-Angst, Immunmodulation: In-vitro- und Tierdaten; keine Humanstudien.
Sicherheit
Topisch: In den publizierten kosmetischen Studien gut verträglich, mit leichter lokaler Rötung als häufigster Reaktion. Systemische Kupfer-Belastung durch topische Anwendung ist quantitativ vernachlässigbar.
Systemisch/injiziert: Keine peer-review-publizierten Humansicherheitsdaten. Bei subkutaner Injektion typischer Grey-Market-Dosen von 1 bis 3 mg GHK-Cu täglich werden Cu²⁺-Ionen in kleinen Mengen (etwa 0,1 bis 0,3 mg elementares Kupfer pro Dosis) direkt systemisch bioverfügbar. Die empfohlene tägliche Kupferaufnahme liegt bei 0,9 mg, die tolerable Höchstaufnahme bei 10 mg pro Tag (Institute of Medicine, EFSA). Eine einzelne Dosis liegt damit unter der Toleranzgrenze — kumulative Bioverfügbarkeit und Ceruloplasmin-Antwort bei chronischer parenteraler Gabe sind für den Menschen nicht untersucht.
Absolut kontraindiziert bei systemischer Anwendung ist Morbus Wilson (ATP7B-Defekt mit hepatischer und ZNS-Kupferakkumulation). Bei akuter Lebererkrankung ist systemische Anwendung ebenfalls nicht vertretbar. Diese Kontraindikationen leiten sich aus toxikologischer Grundüberlegung ab, nicht aus GHK-Cu-Zulassungsstudien — weil solche nicht existieren.
Regulatorik
Kosmetik EU: Copper Tripeptide-1 ist in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission gelistet (Referenz 55687, “Skin conditioning”). Kein Verbot in Anhang II der Kosmetikverordnung 1223/2009, keine spezifische Beschränkung in Anhang III, keine SCCS-Sicherheitsbedenken. Die aktuellen SCCS-Aktivitäten zu “Copper (nano)” und “Colloidal Copper (nano)” betreffen elementares und kolloidales Nano-Kupfer, nicht den chelatgebundenen Peptid-Kupfer-Komplex.
Arzneimittel USA: Kein zugelassenes Arzneimittel. Die 1996 erteilte 510(k)-Freigabe K953853 (Iamin Gel) ist eine Medizinprodukt-Freigabe für ein Wundpflege-Feuchthaltegel — ohne Heilungs-Claim. Die FDA hat GHK-Cu im April 2026 sowohl aus 503A-Kategorie 1 (nicht-injizierbar) als auch aus Kategorie 2 (injizierbar) herausgenommen und dem Pharmacy Compounding Advisory Committee zur Anhörung überwiesen; PCAC-Sitzungen sind für Juli 2026 und bis Februar 2027 angesetzt. Der Status ist bis dahin transitorisch.
Arzneimittel EU/DE: Kein Fertigarzneimittel. Systemische Anwendung am Menschen fällt unter den Zulassungsvorbehalt des Arzneimittelgesetzes; als “Research Peptid” verkaufte GHK-Cu-Präparate sind arzneimittelrechtlich nicht regulär anwendbar. Die kosmetische Zulässigkeit als Copper Tripeptide-1 begründet keine arzneiliche Zulässigkeit. Details zur Rechtslage stehen im Rechtsstatus-Guide.
WADA: GHK und GHK-Cu sind auf der Prohibited List 2026 nicht namentlich gelistet. Die offene S2.5-Klausel für Wachstumsfaktoren, die “regenerative Kapazität” beeinflussen, ist theoretisch anwendbar (GHK-Cu moduliert Angiogenese, extrazelluläre Matrix und Regeneration in Zellkultur); eine dokumentierte offizielle WADA-Interpretation dazu gibt es nach aktuellem Recherchestand nicht. Für getestete Sportler bleibt Rechtsunsicherheit — Rückfrage bei der zuständigen nationalen Antidopingagentur vor Anwendung empfohlen.
Einordnung
GHK-Cu hat zwei sehr unterschiedliche Belegbasen: Als kosmetischer Inhaltsstoff ist der Wirkstoff seit den 1990er Jahren fest etabliert und in der EU uneingeschränkt zulässig. Für die kosmetische Anwendung sprechen mechanistische In-vitro-Daten zu Kollagen, Elastin und Antioxidation — belastbare unabhängige RCTs im Umfang typischer Retinoid-Zulassungsstudien fehlen aber auch dort.
Für die systemische Injektion sieht die Belegbasis anders aus: Es gibt keine peer-review-publizierte kontrollierte Humanstudie, keine humanen pharmakokinetischen Daten, keine Langzeitsicherheit. Die entscheidende Wundheilungs-Zulassungsstudie an 511 Patienten war 1994 negativ; deshalb existiert bis heute keine Arzneimittelzulassung — nicht wegen fehlender Studien, sondern wegen einer belastbaren, negativen Studie.
Wer GHK-Cu topisch als Kosmetikum verwendet, bewegt sich im rechtlichen und weitgehend risikoarmen Rahmen. Wer GHK-Cu injiziert, entscheidet sich für einen Wirkstoff ohne kontrollierte Humanstudie, ohne Zulassung und mit einer wenig charakterisierten kumulativen Kupfer-Belastung — im Kontext einer negativen Arzneimittel-Zulassungsstudie, die nie wissenschaftlich aufgearbeitet wurde.
Regulatorischer Status
| EU und Deutschland | Kein zugelassenes Arzneimittel. Als "Copper Tripeptide-1" ist der Peptid-Kupfer-Komplex in Kosmetika im EU-Markt uneingeschränkt zulässig (Kosmetikverordnung 1223/2009). Systemische Anwendung am Menschen fällt unter den Zulassungsvorbehalt des Arzneimittelgesetzes; als "Research Peptid" verkaufte Präparate sind arzneimittelrechtlich nicht regulär anwendbar. |
|---|---|
| USA | Kein zugelassenes Arzneimittel. Die 1996 erteilte 510(k)-Freigabe K953853 (ProCyte Iamin Gel) ist eine Medizinprodukt-Freigabe für ein Wundpflege-Feuchthaltegel — ohne Heilungs-Claim. Die FDA hat GHK-Cu im April 2026 aus 503A-Kategorie 1 und Kategorie 2 herausgenommen und dem PCAC zur Anhörung überwiesen; der Status ist transitorisch. |
| Wettkampfsport (WADA) | Nicht namentlich verboten. Eine theoretische Zuordnung zur offenen S2.5-Klausel (Wachstumsfaktoren, die regenerative Kapazität beeinflussen) ist möglich; eine dokumentierte offizielle Interpretation der WADA existiert nicht. Für getestete Sportler bleibt Rechtsunsicherheit. |
Stand: 19. August 2026.
Technische Daten (Steckbrief)
| Typ | Peptid-Kupfer-Komplex (Tripeptid Gly-His-Lys plus Cu(II)) |
|---|---|
| Molekulargewicht | freies Tripeptid GHK ~340 g/mol; GHK-Cu-Komplex ~403 g/mol |
| Herkunft | 1973 durch Loren Pickart im menschlichen Plasma isoliert (UCSF) |
| INCI-Name (Kosmetik) | Copper Tripeptide-1 (CosIng-Referenz 55687) |
| Evidenzlage topisch | In-vitro und Tierstudien breit; kleine Humanstudien; entscheidende Wundheilungs-Pivotal-Studie an 511 Patienten 1994 negativ |
| Evidenzlage injiziert | Keine peer-review-publizierte kontrollierte Humanstudie |
| Zulassungsstatus USA | Keine FDA-Arzneimittelzulassung; 1996 510(k) K953853 als Medizinprodukt-Wundpflegegel (Iamin); 503A-Status seit April 2026 transitorisch |
| Zulassungsstatus EU/DE | Kein Fertigarzneimittel; als Kosmetik-Inhaltsstoff uneingeschränkt zulässig |
| WADA-Status | Nicht namentlich verboten; theoretische Zuordnung zur offenen S2.5-Klausel möglich |
In Studien untersucht bei
Häufige Fragen
Was ist GHK-Cu?
GHK-Cu ist ein Komplex aus dem Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin (GHK) und einem Kupfer(II)-Ion. Loren Pickart isolierte das Tripeptid 1973 im menschlichen Plasma; die spezifische Kupferbindung wurde in den Folgejahren nachgewiesen. Im Kosmetikbereich ist der Wirkstoff als Copper Tripeptide-1 (CosIng-Referenz 55687) etabliert und in der EU uneingeschränkt zulässig.
Ist GHK-Cu in Deutschland als Arzneimittel zugelassen?
Nein. Weder in Deutschland noch in der EU noch in den USA existiert eine Arzneimittelzulassung. Die 1996 erteilte US-510(k)-Freigabe (ProCyte Iamin Gel) ist eine Medizinprodukt-Freigabe für ein Feuchthaltegel zur Wundpflege — ohne Heilungs-Claim. Als kosmetischer Inhaltsstoff ist GHK-Cu dagegen im EU-Markt zulässig, was die arzneiliche Anwendung nicht ersetzt.
Was ist zur topischen Wirkung belegt?
Die vier häufig zitierten Anti-Aging-Humanstudien (Leyden 2002 Gesichts- und Augencreme, Abdulghani 1998, Miller 2006) sind kleine Herstellerstudien; nur Miller 2006 ist in PubMed indexiert und zeigte in der doppelblinden Auswertung nach CO2-Laser-Erneuerung keinen signifikanten Vorteil in objektiven Messungen. Große unabhängige RCTs im Umfang typischer Retinoid-Zulassungsstudien existieren nicht.
Was ist zur Wundheilung belegt?
Die multizentrische Mulder-Studie 1994 zeigte für Iamin-Gel gegenüber Vehikel höhere Wundverschlussraten bei diabetischen neuropathischen Fußulzera. Die anschließende Zulassungsstudie an 511 Patienten war jedoch negativ; ProCyte beendete daraufhin den Arzneimittelzulassungsweg und erhielt 1996 nur eine Medizinprodukt-Freigabe. Eine neuere große RCT zu topischem GHK-Cu für Wundheilung an Zulassungsstandard-Niveau existiert nicht.
Gibt es Studien zur GHK-Cu-Injektion?
Nein. Es existiert keine peer-review-publizierte kontrollierte Humanstudie zu injiziertem GHK-Cu — weder für Anti-Aging, Haarwachstum, Wundheilung noch für eine andere Indikation. Alle Aussagen zur "Injektionswirksamkeit" oder "Injektionssicherheit" stammen aus Extrapolation von Zellkultur- und Tierdaten.
Sind Wettkampfsportler betroffen?
GHK und GHK-Cu sind auf der WADA-Verbotsliste 2026 nicht namentlich gelistet. Die offene S2.5-Klausel für Wachstumsfaktoren, die regenerative Kapazität beeinflussen, könnte theoretisch anwendbar sein — eine dokumentierte offizielle WADA-Interpretation dazu gibt es nicht. Für getestete Sportler bleibt Rechtsunsicherheit; eine Rückfrage bei der zuständigen nationalen Antidopingagentur vor Anwendung ist empfehlenswert.
Welche Personen sollten GHK-Cu keinesfalls injizieren?
Menschen mit Morbus Wilson (ATP7B-Defekt mit hepatischer und ZNS-Kupferakkumulation) oder mit akuter Lebererkrankung. Bei Wilson ist jede zusätzliche parenterale Kupferzufuhr potenziell gefährlich.
Quellen
9 Quellen · 67 Prozent hohe Quellenqualität · 78 Prozent von Gruppen ohne erkennbares Eigeninteresse
- 1.Pickart L et al., 1973Qualität hochTier
Tripeptide in human serum which prolongs survival of normal liver cells and stimulates growth in neoplastic liver · Nature New Biology
Erstbeschreibung; historische Grundlagenarbeit.
- 2.Maquart FX et al., 1988Qualität hochIn vitro: Humane dermale Fibroblasten
Stimulation of collagen synthesis in fibroblast cultures by the tripeptide-copper complex glycyl-L-histidyl-L-lysine-Cu²⁺ · FEBS Letters
- 3.Mulder GD et al., 1994Qualität mittelMensch: Patienten mit diabetischen neuropathischen Fußulzera; multizentrisch, randomisiert, evaluator-blindEigeninteresse möglich
Enhanced healing of ulcers in patients with diabetes by topical treatment with glycyl-L-histidyl-L-lysine copper · Wound Repair and Regeneration
Positiv für die getestete Population; die anschließende Pivotal-Studie an 511 Patienten war jedoch negativ.
- 4.Miller TR et al., 2006Qualität mittelMensch: 15 Patienten, split-face-Design nach CO2-Laser-Erneuerung
Effects of topical copper tripeptide complex on CO2 laser-resurfaced skin · Archives of Facial Plastic Surgery
Einzige PubMed-indexierte doppelblinde kontrollierte Studie im dermatologischen Kontext; kein signifikanter Vorteil bei objektiven Messungen.
- 5.Pickart L et al., 2018Qualität mittelÜbersichtsarbeitEigeninteresse möglich
Regenerative and protective actions of the GHK-Cu peptide in the light of the new gene data · International Journal of Molecular Sciences
Übersichtsarbeit der Erstbeschreiber; die zitierte "über 4.000 Gene"-Analyse beruht auf einer Connectivity-Map-Datenbank kultivierter Tumorzelllinien, nicht auf Humandaten in situ.
- 6.European Commission et al., 2026Qualität hochBehörde
- 7.European Parliament and Council et al., 2009Qualität hochBehörde
- 8.FDA et al., 1996Qualität hochBehörde
- 9.World Anti-Doping Agency et al., 2026Qualität hochBehörde
Geprüfte Bezugsquelle ansehenDort steht, nach welchen Kriterien wir Anbieter beurteilen und welche Laborberichte tatsächlich vorliegen.
Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und sind keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung. Viele der beschriebenen Peptide sind nicht als Arzneimittel zugelassen. Die Informationsbeschaffung und jede Anwendung liegen in der eigenen Verantwortung der Leser und erfolgen auf eigene Gefahr. Sprich vor gesundheitsbezogenen Entscheidungen mit einem Arzt.Vollständiger Disclaimer